***   "Lexikon der verbotenen Archäologie": Neues Buch von Luc Bürgin jetzt erhältlich!               Rund 200 Farbfotos dokumentieren das Unmögliche!   ***
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·27.04.2014
Neue Bilderberg-Posse: Eine Pressestelle, die keine Auskunft erteilt!
·01.03.2014
‘Jewish Pyramids Conspiracy’: Has Hawass completely lost his mind now? (Breaking news)
·02.11.2013
Wer rettet Bayerns »Gral«? Goldkessel aus dem Chiemsee droht Einschmelzung! (Exklusivnews)
·01.11.2013
Bavaria’s “Nazi Holy Grail” in threat of being melted down – Who will save the gold cauldron of Chiemsee?
·11.07.2013
UFO-Entführungsforscher ermordet!
·03.03.2013
»Chinas mysteriöses Höhlenlabyrinth«: Neues Buch von Luc Bürgin (Auslieferung 1. März 2013)
·02.12.2012
Noch mehr deutsche Bilderberg-Akten: Ab sofort exklusiv im Internet!
·30.10.2012
Neues Buch von Luc Bürgin: "Chinas mysteriöses Höhlenlabyrinth – Die unterirdische Welt von Huangshan"
·16.05.2012
Polizeiliche UFO-Akten: Geheimarchiv in deutschem Militärstützpunkt?
·08.03.2012
Monströse Entdeckung: Gab es im alten Ägypten Riesen? (Exklusive Vorabmeldung)

Mehr News finden Sie in unserem News Archiv

:: Aktuelle Ausgabe

WENN MENSCHEN SPURLOS VERSCHWINDEN …
(Mysteries-Magazin Nr. 4/2014, Juli/August)

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SCHWARZE LÖCHER ÜBER DEM MEER
Jedes Jahr verschwindet weltweit ein Flugzeug spurlos – ebenso wie Abertausende von Menschen, deren Spuren sich auf immer verlieren! Wer oder was steckt dahinter?

MORD UNTER HYPNOSE
Lassen sich Menschen mittels Gehirnwäsche zu willenlosen Killern umprogrammieren? Spezialisten wagten das makabre Experiment – mit schockierendem Resultat.

MEDIENHATZ GEGEN PUTIN UND DIE MONTAGSWACHEN
Warum uns »Bild«, »Welt«, ZDF & Co. belügen müssen.

WIE LAUTET ERICH VON DÄNIKENS GESUNDHEITSREZEPT?
Was hält der Alien-Spezialist (79) von Bosniens Pyramide? Und wie denkt er über die Ukraine-Krise? Mehr im grossen Exklusivinterview!

GENTECH-NUGGETS FÜR DEUTSCHE – LUXUSFLEISCH FÜR DIE SCHWEIZ
Was Sie über McDonald's unbedingt wissen sollten.

HIGHTECH-WUNDER IM ALTEN ROM
Spektakuläre Seeschlachten im Kolosseum

UND: ABENTEUERTRIP NACH KOLUMBIEN
Die aufrüttelnde Botschaft der letzten Kogi-Indianer.


Diese und viele weitere kontroverse Themen erwarten Sie in unserer neuen Ausgabe Nr. 4/2014.

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:: Editorial

Wenn die Serviertochter im Puff ist... (Luc Bürgin, Herausgeber)

»Nofretetes Büste muss nach Ägypten zurück!« belehrte mich unlängst ein Aufseher im Tal der Könige. Kulant fügte er hinzu: »Europas berühmteste Mumie dürft ihr gerne behalten.« Welche er meine, fragte ich. »Angela Merkel!« grinste er und wandte sich wieder seinen Kollegen zu, um mit ihnen auf Arabisch über verborgene Grab­eingänge zu tuscheln. Wie viele Geheimnisse mir an jenem Tag entgangen sind? Zu viele! Seit jeher krankt unsere Welt an ihrer Sprachenvielfalt. Stellen Sie sich nur mal vor, alle Erdenbürger verstünden sich auf Anhieb: Wie viele politische, religiöse und kulturelle Missverständnisse wären auf einen Schlag geklärt? Wie viel problemloser wäre unser Zusammenleben, wenn alle dieselbe Sprache sprächen? Wie viel rascher würde sich allerorts brachliegendes, weil unverstandenes Wissen befruchten?

Wieder in der Schweiz ruft mich eine deutsche Freundin an. »Keine Zeit«, stöhne ich: »Ich bin gerade im Puff!« Stille am anderen Ende der langen Leitung. »Bei uns heisst das, dass hier Chaos herrscht!« dopple ich nach. Tatsächlich beginnt die Sprachverwirrung bereits vor unserer Haustüre: Während man in Deutschland grillt und parkt, wird bei uns Eidgenossen grilliert und parkiert. Frühstück heisst Morgenessen, der Hausmeister Abwart. Statt Himmelfahrt feiern wir Auffahrt. Paprika sind Peperoni, Croissants Gipfeli und Feldsalat ist Nüsslisalat. Auf dem Klo »pfunden« wir, im Bett »pfusen« wir und statt der Kellnerin bedient uns die »Serviertochter«. Wie heisst es so schön: Jeder Dia­lekt ist eine gemeinsame Sprache, die uns von anderen trennt.

Im Puff steckte ich neulich auch in Kairo. Am Tahrir-Platz nehme ich am Nachmittag ein Taxi zum Pyramiden-Plateau. Knapp 30 Minuten dauere die Fahrt, wird mir versichert. Hupend steuert der Fahrer seine Schrottmühle ins Gewimmel, kurbelt schwitzend die Fenster runter und dreht in der lautesten Stadt der Welt zusätzlich das Radio auf. Unter Dauerbeschallung irgendwelcher arabischer Politiker, die sich im Stil von Loriots »Herren im Bad« lauthals enervieren (»Herr Dr. Mohammed!«, »Herr Dr. Mursi!«), schleichen wir im Stau über holprige Umwege durch enge Seitenstrassen. Vor, neben, hinter und zwischen uns: Tausende von Rostlauben, Tuk-Tuks, Kamelen, Fussgängern und Basarhändlern. Dazu Dauergehupe, Smog, Dreck, Gestank, Geschrei sowie ein Beinahecrash nach dem anderen. Ein mörderisches Chaos. Ampeln oder Zebrastreifen? Fehlanzeige. Wer hier verunfallt, hat keine Chance. Weil die Sanität gar nicht erst durchkommt.

Nach zweieinhalb Stunden (!) erkenne ich am Horizont endlich die Pyramiden. Stossstange an Stossstange drängeln wir uns millimeterweise nach vorne. Zu allem Übel stimmt über der Stadt nun auch der Muezzin seinen Singsang an. Freudig dreht der Fahrer sein Radio noch lauter auf, während direkt neben meinem offenen Fenster ein Esel sein Geschäft verrichtet. »Schissdräck!« fluche ich beim Blick auf die Uhr, als ich neben einem Polizisten am Strassenrand aussteige. »Schissdräck good?« fragt er grimmig. »Yes, yes«, lächle ich, »Schissdräck very good!« – erleichtert, dass er meinen Schweizer Kraftausdruck nicht kapiert hatte.

Zurück im Hotel nasche ich erschöpft ein paar Schoko-Bonbons. Zusatzstoff laut Packung: »Gummi Arabicum«. Kein muslimisches Kondom, sondern ein »Verdickungsmittel«, wie ich später erfahre. Im Alten Ägypten wurde es zur Einbalsamierung von Toten verwendet. Mit Russ lässt sich daraus sogar Tinte herstellen. Lecker! »Lust auf Nüsse?« schmunzelt Reisekollege Christian abends und reicht mir eine arabische Konservendose rüber. »Guck Dir mal die deutschen Inhaltsangaben an.« Wörtlich lese ich: »Noch-in den Shell-Erdnüssen, Mit Mehl, Kuurbisstartwerte für Zufallsgenerator, Melonenstartwerte für Zufallsgenerator, Kirchererbsen...«

Das Kichern verging mir nach dem Rückflug. Kopfschüttelnd erfahre ich von Starbucks’ Cappuccino-Abzocke in unseren Zügen. Neuer Preis: 4.90 Euro pro Becher! Wie jubelte Starbucks’ US-Boss jüngst: »2013 hatten wir das beste Jahr seit Bestehen.« Kein Wunder! Umso mehr, als der Kaffee-Riese weder in Deutschland noch in der Schweiz Steuern bezahlt. In Starbucks’ Wikipedia-Eintrag findet sich dazu kein Wort. Stattdessen belehrt uns das Internet-Lexikon, dass ein Kuss »ein oraler Körperkontakt mit einer Person oder einem Gegenstand« ist oder Musik »eine organisierte Form von Schallereignissen«. UFOs wiederum seien Objekte, »die von Beobachtern als fliegend wahrgenommen werden« und ein lauer Furz eine »Flatulenz« (»als veraltet gilt die Bezeichnung Leibwind«). Und Yetis? »Zweibeinige behaarte Fabelwesen«. Poli­tische Intelligenzbestien gehören wohl in dieselbe Kategorie.

Und irgendwo da draussen auf dem Pyramiden-Plateau brummt derweil ein Auf­seher: »Wie viele Trampeltiere treiben sich hier eigentlich herum?« Feixt sein Kollege: »Nach dem Abgang von Mubarak, Hawass und Mursi mindestens drei Kamele weniger!«

Luc Bürgin

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