***   "Lexikon der verbotenen Archäologie": Neues Buch von Luc Bürgin jetzt erhältlich!               Rund 200 Farbfotos dokumentieren das Unmögliche!   ***
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:: News Headlines
·03.03.2013
»Chinas mysteriöses Höhlenlabyrinth«: Neues Buch von Luc Bürgin (Auslieferung 1. März 2013)
·02.12.2012
Noch mehr deutsche Bilderberg-Akten: Ab sofort exklusiv im Internet!
·30.10.2012
Neues Buch von Luc Bürgin: "MYSTERY – Neue Beweise für das Unerklärliche (Auslieferung: 1. November 2012)
·16.05.2012
Polizeiliche UFO-Akten: Geheimarchiv in deutschem Militärstützpunkt?
·08.03.2012
Monströse Entdeckung: Gab es im alten Ägypten Riesen? (Exklusive Vorabmeldung)
·20.01.2012
Däniken-Fan Roland Emmerich: «Bald wird unser Wetter militärisch manipuliert!»
·15.11.2011
«Söhne Mannheims» klagen an: «Was unsere Politiker verbrechen, grenzt an Hochverrat!» (14. Nov. 2011)
·14.11.2011
2012: Is the governor of Tabasco (Mexico) aware of the new Maya prophecy of Tortuguero?
·13.10.2011
Billy Meiers Sohn spricht Klartext: «Lieber Vater, mir reichts!» (Son of Billy Meier speaks out: “Dear Father, I’ve had enough!”)
·16.05.2011
Breaking News: Zahi Hawass seeks secret chambers in the Pyramid of Cheops! (Free Press Release, May 2011)

Mehr News finden Sie in unserem News Archiv

:: Aktuelle Ausgabe

ATLANTIS IM REGENWALD: DAS VERSCHOLLENE PARADIES DER LETZTEN INKA

Heft Nr. 3/2013 (Mai/Juni) ab sofort an vielen Kioskverkaufstellen in D/A/CH erhätlich!

– Wo liegt die geheimnisvolle Dschungelstadt der letzten überlebenden Inka? Indios mit blonden Haaren und blauen Augen sollen im Urwald von Südamerika eine bislang unentdeckte, rätselhafte Hochkultur-Metropole regiert haben. MYSTERIES zeigt bislang unveröffentlichte Dokumente aus der Geheimbibliothek der Jesuiten in Rom.

– Die neue Papst-Prophezeiung: Franziskus erobert die Herzen der Menschen. Dennoch prophezeit ein uraltes Manuskript mit seiner Wahl das Ende der Kirche. Eine korrigierte Übersetzung des lateinischen Originaltextes verheisst jedoch ganz anderes über unsere Zukunft.

– Tief im Untergrund von Italien tickt eine höllische Zeitbombe. Experten waren vor dem Ausbruch eines gigantischen Supervulkans. MYSTERIES sah sich vor Ort um.

Weiter Themen:
– Wunderkraut aus China heilt Rheuma, Arthritis und Krebs!
– Phantommusiker: Falsches Spiel bei U2, Kiss, Rolling Stones & Co.
– Spuk im Pfarrhaus: Süddeutscher Geistlicher sieht Gespenster
– Strahlenattacke: Frankfurter Detektive decken privaten Elektrosmog-Angriff auf

Diese und viele weitere kontroverse Themen erwarten Sie in unserer neuen Ausgabe Nr. 3/2013 (Mai/Juni 2013).

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:: Editorial

Leben wir mittlerweile wieder im finsteren Mittelalter?

«Mutter Gottes, du Jungfrau, vertreibe Putin!» johlte die Punkband «Pussy Riot» im Februar 2012 in der Moskauer Erlöserkirche. Sechs Monate sassen die Sängerinnen danach wegen ihrem «Punkgebet» in Untersuchungshaft – von orthodoxen christlichen Kirchenoberhäuptern als «Ausgeburten der Hölle» und «Gesandte des Satans» verteufelt. Nun schmoren sie im Gulag. Das Mittelalter lässt grüssen. Doch weltfremde Patriarchen kleben nicht nur in Russland auf ihrem Thron: Wussten Sie, dass sich im prunkvollen FIFA-Hauptquartier von Blatter in Zürich ein Andachtsraum befindet? Der katholische Sepp betet dort in Krisenzeiten regelmässig, wie er unlängst gestand. Also jeden Tag. Besser gemacht hätte sich in der Firmenzentrale des Weltfussballs wohl ein Beichtstuhl – für all die korrupten Funktionäre rund um den mächtigsten Fussballzwerg der Welt.

Nie urteilte die Gesellschaft scheinheiliger: Wer bei uns betet, an Gott und seine Wunder glaubt, gilt als kerngesund. Wer dagegen mit UFOs oder Geistern sympathisiert, muss aufpassen, dass man ihn nicht in die Klapse steckt. Wo bitteschön liegt der Unterschied? Warum werden Esoteriker als Scharlatane an den Pranger gestellt, wenn sie «energetisiertes» Wasser verkaufen – und kirchliche Heilwasser-Händler in christlichen Wallfahrtsorten gesellschaftlich wohlwollend geduldet? Heiliger Strohsack!

Auch der schlechteste Wein lässt sich bekanntlich schön trinken. Doch wenn es um extremistische Gläubige geht, hilft selbst der beste Tropfen nichts: Bereits missionieren radikal-islamische Salafisten auf unseren Strassen militanter als die Scientologen. Sogar im noblen Touristenstädtchen Interlaken schleichen zunehmend schwarz vermummte Burka-Damen durch Erich von Dänikens Mystery-Park. Verkleidete Ausserirdische auf geheimer Erkundungstour? Wer wagt es, ihren Schleier zu lüften?

In den USA forderte mit Präsidentschaftskandidat Mitt Romney ein bekennender Mormone Barack Obama heraus. Zur Erinnerung: Mormonen taufen Lebende stellvertretend für Verstorbene, um letzteren posthum das ewige Leben im Himmel zu ermöglichen. Darunter auch Anne Frank oder Adolf Hitler. Israelis reissen sich nicht nur deshalb beschämt ihre Kippa vom Kopf. Denn allein in Jerusalem tummeln sich mittlerweile 20 Prozent ultraorthodoxe Juden («Charedim»). In ihren Geschäften gibt es zwei Warteschlangen: Eine für jedes Geschlecht. Feil geboten werden dort auch koschere Handys: Ohne SMS-Service und Internet. Frauen müssen in solchen Quartieren im Bus hinten sitzen. Tun sie es nicht, drohen ihnen Schläge. Selbst wer als Touristin enganliegende Kleider trägt, wird von den erzkonservativen Charedim auf Jiddisch beschimpft – mitten in Jerusalem.

Ob so viel Stuss überkommt mich manchmal die schelmische Lust, einen ultraorthodoxen Rabbi samt einem radikal-islamischen Salafisten, einem stockkonservativen katholischen Bischof, einer leicht bekleideten Hollywood-Schönheit und der Feministin Alice Schwarzer in einen Aufzug zu locken, um ihnen irgendwo zwischen den Etagen den Strom abzudrehen. Ob ihre hitzige Diskussion der internationalen Völkerverständigung dienen würde, darf bezweifelt werden. Amüsant wäre sie allemal.

Da halte ich es doch lieber mit dem «Jediismus». Diese neue Religion gibts tatsächlich. Vom «Krieg der Sterne» inspiriert erhielt sie in England bei Volksbefragungen 2001 die Aktennummer 896. Kürzlich kreuzten bei einer Volkszählung in Tschechien bereits 15’070 Bürger an, Jediisten zu sein. «Möge die Macht mit uns sein», skandierten sie – frei nach dem Motto: Lieber Yoda & Co. als machtgeile Regenten in Illuminatenkutte. Die Rebellion gegen das europäische Imperium und seine Vorschriftswut wächst.

Apropos Justiz: «Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.» So steht es wörtlich im Deutschen Strafgesetzbuch unter § 328. Das gleiche Strafmass droht Konsumenten, die quecksilberhaltige Energiesparlampen im Haushaltsmüll entsorgen (§ 326). Im «Bürgerlichen Gesetzbuch» wiederum finden sich so sinnige Sätze wie: «Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.» (§ 1591) Oder: «Tiere sind keine Sachen. (...) Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden...» (§ 90a) Weiter lesen wir, dass als Standesbeamter auch gilt, «wer, ohne Standesbeamter zu sein, das Amt eines Standesbeamten öffentlich ausgeübt hat». (§ 1310) Und nicht zuletzt: Dass eine Ehe aufgehoben werden kann, «wenn ein Ehegatte sich bei der Eheschliessung im Zustand der Bewusstlosigkeit oder vorübergehender Störung der Geistestätigkeit befand». (§ 1314)

Beschränkte Gesetze entspringen beschränkten Gehirnen. Wetten, dass der liebe Gott nach der Schöpfung des Menschen den Glauben an sich verlor und zum Atheisten mutierte? Wie bemerkte doch bereits Schriftsteller Erich Kästner geistreich: «Die ersten Menschen waren nicht die letzten Affen.»

Luc Bürgin (Herausgeber)

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