***   "Lexikon der verbotenen Archäologie": Neues Buch von Luc Bürgin jetzt erhältlich!               Rund 200 Farbfotos dokumentieren das Unmögliche!   ***
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·31.08.2010
Mystery-Symposium in Basel: Von Wunderheilern über Mirin Dajo bis zum «Urzeit-Code» – am 23. Oktober 2010
·30.08.2010
77 Millionen Euro: Deutschland stottert seine letzten Kriegsschulden ab! (Exklusivmeldung)
·28.08.2010
9/11-Kontroverse: Professor Harrits Stellungnahme (Nano-Sprengstoffspuren) ab sofort exklusiv online
·19.12.2009
"Lexikon der verbotenen Archäologie": Neues Buch und Youtube-Videos von Luc Bürgin
·12.05.2009
Vandenberg fordert: "Nofretete muss nach Kairo zurück!"
·21.04.2009
Mirin Dajo - der unverletzbare Prophet: Verschollener Originalfilm jetzt online!
·20.03.2009
Meldete sich LSD-Entdecker Hofmann aus dem Jenseits?
·28.02.2009
Chiemsee-Kessel: Neuer Zoff um "Gral" aus Bayern (28.2.2009)
·12.02.2009
"Urzeit-Code": Freiland-Anbau in Bayern beweist Bio-Effekt!
·11.03.2008
Neue Sensation im Tal der Könige: Nofretetes Grab entdeckt?

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ARCHE NOAH: Geheimexpedition erkundet biblisches Schiffswrack im Gletscher (Heft Nr. 5/2010)

Ab sofort am Kiosk erhältlich!

Hat ein internationales Forscherteam Noahs Arche entdeckt? Auf 4000 Metern Höhe stiess die Expedition im Gletscher auf ein monumentales Holzwrack. Dort, wo kein Mensch freiwillig siedeln würde! MYSTERIES sprach mit den Entdeckern.

Weitere Top-Themen: Experimentieren die USA in Deutschland mit geheimer Technologie? Immer wieder tauchen über der Air Base von Ramstein bei Kaiserslautern UFOs auf. Jetzt packen die Augenzeugen aus – obwohl sie zum Schweigen verdonnert wurden.

Und: Wunderheiler: Mit blossen Händen operiert ein Filipino kranke Patienten – ohne Narkose und Skalpell. Mit Erfolg! MYSTERIES guckte dem Mann über die Schulter.

Ausserdem (u.a.):
- Schweizer bezeugen: »Wir sahen Gottes Hand am Himmel!«
- Verkanntes Genie rehabilitiert: Deutscher flog als Erster
- Voodoo am Mississippi: Bizarre Rituale im Süden der USA

Dies und noch viel mehr in unserer neuen Ausgabe Nr. 5/2010 (Sept./Okt. 2010).

AB SEPTEMBER 2010 IST UNSER NEUES HEFT IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ AN VIELEN GROSSEN KIOSKS ERHÄLTLICH SOWIE IM BAHNHOFSBUCHHANDEL. Greifen Sie zu - solange der Vorrat reicht.

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:: Editorial

Sind wir wirklich so dumm oder tun wir nur so?

«Je mehr ich weiss, desto unglücklicher werde ich», klagte jüngst eine gute Freundin. «Ist es nicht tragisch, dass die naivsten Menschen auf dieser Welt am glücklichsten sind?» Ich mochte ihr nicht widersprechen – sonst hätte ich lügen müssen. Wenn wir heute einem Neandertaler in Krawatte und Anzug über den Weg liefen, würden wir ihn wohl nicht mal erkennen – oder ihn ob seines Gefasels mit einer unserer politischen Schnarchnasen verwechseln. Was will man anderes erwarten von einer «modernen» Gesellschaft, deren grösste Leidenschaft darin besteht, bunt bedruckte Papierscheinchen zu sammeln? Auf den Punkt gebracht: Wenn wir wirklich das Beste sind, was Gott je schuf, dann gnade uns der Teufel!

In immer kürzeren Abständen werden uns die Hiobsbotschaften von den Medien derzeit um die Ohren gehauen. Das Erdbeben von Haiti? Längst vergessen! Die Öl-Pest im Golf von Mexiko: Ein würdiger Nachfolger! Die gebrochenen Wahlversprechen der FDP? Schnee von gestern! Die Sparpläne der Bundesregierung? Tagesthema! Die Klima- Panik? Out! Die Euro-Krise? In! Das rasante Wechselspiel begünstigt die Übeltäter: Jede neue Katastrophe verschleiert die bisherige. Jeder neue Politskandal lässt einen anderen verblassen.

«Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben», wurde Michael Gorbatschow vor 20 Jahren fälschlicherweise in den Mund gelegt. Dennoch plapperten Millionen den Unsinn in der Folge begeistert nach – ohne ihn zu hinterfragen. «Schnell, schneller, am schnellsten» lautet das irrwitzige Motto, dem sich die Menschheit seither bedingungslos unterwirft. Die globale Hektik überfordert unsere Sinne, lähmt unseren Kampfgeist und nährt die Akzeptanz immer üblerer Machenschaften. Widerwillig erdulden wir, wogegen wir früher auf die Strasse gegangen wären – und hetzen weiter. Ohne zu merken, dass einer nach dem anderen ins Taumeln gerät. Und mit uns der ganze Erdball.

Prompt erwischte es kürzlich auch mich: Nach einem reichlich mysteriösen Sturz fand ich mich mit gebrochenem Ellbogen im Spital wieder, wo ich neun Tage zur Untätigkeit verdammt ans Bett gefesselt war. Verflucht sei die Schwerkraft! «Gönnen Sie sich endlich Ruhe, gucken Sie ein wenig Fernsehen und erholen sie sich bei uns», säuselte die Nachtschwester am Abend vor der Operation, während sie meinen Laptop konfiszierte und mir stattdessen allerlei bunte Beruhigungspillen auftischte. Ich hätte die gute Frau würgen können!

Benebelt zappte ich in der Folge durchs Weltgeschehen, um mich der medialen Gedanken-Inkontinenz hinzugeben. Nur beiläufig erfuhr ich so, dass BP dem Google-Monster derzeit zweistellige Millionenbeträge in den Rachen schiebt, damit geschönte PR-Texte über die Ölkatastrophe im Internet zuvorderst auftauchen. Ebenso zufällig nahm ich kurz darauf zur Kenntnis, dass namhafte Grippepandemie- Experten der WHO von Pharmagiganten «geschmiert» wurden. Und spätestens, als ein militanter Pfarrer den deutschen Afghanistan-Soldaten am TV auch noch salbungsvoll «Gottes Segen» versprach, hatte ich die Nase gestrichen voll: Ab zur Beichte, Hochwürden!

Wie soll man in dieser kranken Welt Ruhe finden, wenn der Schwachsinn allerorts Triumphe feiert? Warum untätig herumliegen, wenn es überall brennt? Oder wie ein kluger Kopf mal treffend formulierte: Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge?

Trotzig schlich ich zum Spitalschrank, kramte den Laptop wieder hervor und begann meinen Unmut nächtens in die Tasten zu hauen. Erleichtert entschwebte ich darauf in die Traumwelt. Dorthin, wo sich ein staatlich bezahlter Meteorologe gerade anschickte, die offizielle Wetterprognose zu verkünden. «Morgen scheint die Sonne», versicherte der Mann mit strahlender Miene – ehe ihn die göttliche Sintflut mitsamt seinen Messgeräten vom Erdball spülte...

Und irgendwo da draussen flüstert ein Yeti derweil zum anderen: «Du, ist der Bürgin mittlerweile wieder auf den Beinen?» «Ja – leider», seufzt der andere. «Jetzt müssen wir uns wieder verstecken!»

Luc Bürgin (Herausgeber)

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